Andere anxiolytische Beruhigungsmittel sind:
- Beruhigende Antihistaminika - Hydroxyzin (Atarax 75 bis 250 mg/Tag) wird eher in der Allgemeinmedizin und Geriatrie als in der psychiatrischen Praxis eingesetzt. Es hat eine starke antihistaminische und eine schwache anticholinerge Wirkung. Es ist auch ein Antiemetikum.
- Phenothiazine - Chlorpromazin ist ein altbewährtes Präparat. Es kann bei Patienten eingesetzt werden, die besonders anfällig für eine Abhängigkeit von Benzodiazepinen sind.
- Trizyklische Antidepressiva - Angst ist ein Symptom einer depressiven Störung, und unter diesen Umständen ist ein Trizyklikum angebracht. In der Regel reicht ein sedierendes Antidepressivum aus, um Depressionen und Angstzustände zu behandeln, doch kann in den ersten zwei oder drei Wochen ein weiteres Anxiolytikum hinzukommen (in der Regel ist ein Benzodiazepin geeignet). Trizyklika und MAOI lindern auch Ängste bei einigen chronischen Angstzuständen, die nicht mit eindeutigen depressiven Symptomen einhergehen, z. B. Panikstörungen und phobische Zustände. Ihre Wirkung in diesen Fällen ist nicht vollständig geklärt, könnte aber mit einer Verringerung der Paniksymptome zusammenhängen.
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