Die Diagnose von Lepra erfolgt im Wesentlichen klinisch. Ein starker Hinweis auf die Erkrankung ist der Nachweis säurefester Bazillen in Abstrichen der Haut oder der Nasenschleimhaut.
Die endgültige Diagnose wird durch die Kultivierung der Erreger in den Fußsohlen von Mäusen oder Gürteltieren gestellt. Dies ist sowohl zeitaufwendig als auch kostspielig. Die Polymerasekettenreaktion (PCR) kann ein schnelles und empfindliches Screening auf Mycobacterium leprae ermöglichen, ist jedoch nicht flächendeckend verfügbar.
Literaturhinweis
- Weltgesundheitsorganisation. Lepra. Jan. 2022 [Internetveröffentlichung].
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