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Proteine bei der Wiederbelebung nach schweren Verbrennungen

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Autorenteam

Die Verabreichung einer Proteinform als Wiederbelebungsflüssigkeit nach schweren Verbrennungen ist etwas umstritten. Idealerweise sollte die Flüssigkeit in der Mikrozirkulation verbleiben, um den intravaskulären onkotischen Druck zu erhöhen und so das Ödem zu begrenzen. Leider hat die systemische Mikrozirkulation in den frühen Stadien schwerer Verbrennungen eine erhöhte Permeabilität, so dass die Tendenz besteht, mit der Verabreichung von Proteinkolloid zu beginnen, sobald die große Flüssigkeitsverschiebung nach 8-12 Stunden stattgefunden hat.

Proteinkolloid reduziert nicht die Menge des interstitiellen Ödems an der Verbrennungsstelle. Durch die systemische Erhöhung des intravaskulären onkotischen Drucks verringert es jedoch das Ödem im nicht verbrannten Gewebe.

Eiweißkolloid ist eher in den folgenden Fällen erforderlich:

  • ältere Menschen
  • Inhalationsverletzungen
  • schwere Verbrennungen (>50 %)

Zu den Arten von Proteinkolloiden gehören:

  • Albumin
  • gefrorenes Frischplasma
  • hitzefixierte Proteine

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