- Die Computertomographie (CT) ist die bevorzugte bildgebende Erstuntersuchung mit einer diagnostischen Genauigkeit von 90 % bis 100 %. Das bevorzugte Protokoll sieht die Verabreichung von oralem und rektalem Kontrastmittel vor der intravenösen Kontrastmittelgabe vor, um den Durchgang des enterischen Kontrastmittels in die Blase darzustellen. (1)
- Die Magnetresonanztomographie (MRT) bietet eine hervorragende Weichteilauflösung, ermöglicht die multiplanare Bildgebung und erreicht bei vesikokolischen Fisteln eine Sensitivität und Spezifität von nahezu 100 %. (2)
- Die Sonographie hat als primales Verfahren nur einen begrenzten diagnostischen Wert, obwohl einige Studien von einer guten diagnostischen Ausbeute berichten. (3)
- Das Bariumeinlaufverfahren und die Dünndarmpassageuntersuchung wurden weitgehend durch die Schnittbildgebung ersetzt, da sie eine diagnostische Genauigkeit von nur etwa 30 % aufweisen. (4)
- Die Zystographie zeigt Kontrastmittelaustritt außerhalb der Blase, weist jedoch eine ähnlich geringe diagnostische Genauigkeit von 20 % bis 30 % auf. (4)
Referenz:
- Najjar SF, Jamal MK, Savas JF, Miller TA. Das Spektrum der kolovesikalen Fisteln und das diagnostische Paradigma. Am J Surg. Nov. 2004;188(5):617–21
- Tang YZ et al. Bildgebende Merkmale von Kolovesikalfisteln im MRT. Br J Radiol. Okt. 2012;85(1018):1371–5
- Sutijono D. Point-of-Care-Sonographie zur Diagnose einer Enterovesikalfistel. J Ultrasound Med. Mai 2013;32(5):883–5
- Golabek T et al. Enterovesikale Fisteln: Ätiologie, Bildgebung und Behandlung. Gastroenterol Res Pract. 2013;2013:617967.
Verwandte Seiten
Erstellen Sie ein Konto, um Seitenanmerkungen hinzuzufügen
Fügen Sie dieser Seite Informationen hinzu, die Sie während eines Beratungsgesprächs benötigen, z. B. eine Internetadresse oder eine Telefonnummer. Diese Informationen werden immer angezeigt, wenn Sie diese Seite besuchen