Molluscum contagiosum ist eine Virusinfektion, die häufig in Form von Hautausschlägen auftritt und durch Selbstinokulation sowie durch Kontakt von Mensch zu Mensch verursacht wird. Die Läsionen werden durch das Molluscum-contagiosum-Virus (MCV) hervorgerufen, das zur Familie der Pockenviren gehört, einer Gruppe großer, komplexer, umhüllter DNA-Viren.
Das MCV wird in zwei Hauptgenotypen unterteilt: die Subtypen 1 und 2 (die jeweils mehrere Varianten umfassen). Es ist bekannt, dass ihre relative Häufigkeit geografisch variiert, wobei der Subtyp 1 weltweit am häufigsten vorkommt.
Steroidcremes sowie rissige, feuchte Haut begünstigen die Ausbreitung.
Bei Menschen mit atopischer Dermatitis tritt die Erkrankung häufiger auf.
Literaturhinweis
- Meza-Romero R, Navarrete-Dechent C, Downey C. Molluscum contagiosum: ein Update und Überblick über neue Perspektiven in Ätiologie, Diagnose und Behandlung. Clin Cosmet Investig Dermatol. 2019;12:373-381.
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