Typischerweise zeigt sich ein Talgdrüsenkarzinom als gelber, ulzerierter Knoten im Gesicht – insbesondere an den Augenlidern – oder auf der Kopfhaut. Läsionen an den Augenlidern gehen häufiger mit klinischen Metastasen einher.
Alternativ kann sich ein Talgdrüsenkarzinom als gestielte Läsion, unregelmäßige Masse oder diffus verdickte Haut präsentieren. Bemerkenswert ist, dass etwa 75 % dieser Fälle in der periokulären Region auftreten, wobei das obere Augenlid zwei- bis dreimal häufiger betroffen ist als das untere.
Es kann im Rahmen des Muir-Torre-Syndroms mit einer Vielzahl anderer Hauttumoren assoziiert sein.
Referenz
- Papadimitriou I et al. Sebaceous Neoplasms. Diagnostics (Basel). 09. Mai 2023;13(10)
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