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Epidemiologie

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Autorenteam

  • die Prävalenz liegt bei etwa 10-15 % der Allgemeinbevölkerung (1)
  • Frauen sind häufiger betroffen als Männer (ungefähres Verhältnis 2:1)
  • Die jährliche Inzidenz liegt wahrscheinlich bei 1-2 %.
  • nur 20-30 % der Betroffenen suchen jemals ihren Hausarzt auf
  • Das Reizdarmsyndrom, bei dem Verstopfung im Vordergrund steht, tritt häufiger bei Frauen auf.
  • die Prävalenz des Reizdarmsyndroms variiert nur geringfügig mit dem Alter (2)
  • Das Reizdarmsyndrom betrifft am häufigsten Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren (3)
  • Menschen mit IBS-Symptomen berichten häufig über eine unvollständige Entleerung/ rektale Überempfindlichkeit sowie über Harndrang, der beim durchfalldominierten IBS verstärkt auftritt. Etwa 20 % der Menschen mit Stuhlinkontinenz geben ihre Inkontinenz nur auf Nachfrage an (3)

Referenz:

  1. Baillieres Best Pract Res Clin Gastroenterol. 1999 Oct;13(3):371-84.
  2. Am J Gastroenterol. 2002 Aug;97(8):1910-5
  3. NICE (April 2017).Reizdarmsyndrom bei Erwachsenen: Diagnose und Management des Reizdarmsyndroms in der Primärversorgung
  4. Prescribers' Journal (1997);37(4): 199-205.

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