In der folgenden Tabelle werden die Eigenschaften von Pentasacchariden mit denen von niedermolekularem Heparin verglichen:
Eigenschaft | Pentasaccaride | Niedermolekulares Heparin |
Überwachungsbedarf | nein* | nein* |
Bioverfügbarkeit | vollständig | sehr hoch |
Plasmaproteinbindung | keine | gering |
renale Clearance | ja | ja |
dosisabhängige Clearance | nein | nein |
Risiko einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie | nein** | niedrig |
Sicherheit in der Schwangerschaft | nicht bekannt | ja |
Art der Verabreichung | subkutan | subkutan |
neutralisiert durch Protaminsulfat | nein | teilweise |
Halbwertszeit (Stunden) | 3-6 Stunden | Fondaparinux 17 Stunden |
* Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von weniger als 30 ml/min ist eine Überwachung der Anti-Xa-Konzentrationen erforderlich.
** Niedermolekulare Heparine lösen mit geringerer Wahrscheinlichkeit eine Thrombozytopenie aus als unfraktioniertes Heparin, da diese weniger mit den Blutplättchen und dem Thrombozytenfaktor 4 interagieren (ein wesentliches Merkmal der heparininduzierten Thrombozytopenie). Pentasaccharide interagieren nicht mit dem Thrombozytenfaktor 4 und den Blutplättchen, so dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie eine Thrombozytopenie auslösen (1).
Studienergebnisse deuten darauf hin, dass Fondaparinux in der Prophylaxe postoperativer tiefer Venenthrombosen bei Patienten, die sich einem Hüftgelenkersatz unterziehen müssen, genauso gut und möglicherweise sogar besser ist als niedermolekulares Heparin (2).
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