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Rückbildung der Plazenta nach der Geburt

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Die Ablösung der Plazenta erfolgt in der Dezidualschicht. Nach der Entbindung zieht sich die Plazenta auf etwa 50 % ihrer ursprünglichen Fläche zusammen. Das Zusammenziehen und Zurückziehen der Plazenta führt zu einem Verschluss der Spiralarteriolen und ist daher wichtig für die Verhinderung von Nachgeburtsblutungen. Es kommt zu einer Infiltration des Plazentabettes durch Entzündungszellen und zu einer Ablösung dieser oberflächlichen Schicht.

Die Gebärmutterhöhle ist mit Ausnahme des Plazentabettes nach etwa 10 Tagen reepithelisiert. Die Reepithelisierung im Bereich des Plazentabettes erfolgt erst etwa 6 Wochen nach der Entbindung. Während der Reepithelisierung werden Trophoblast und Dekidua als Gebärmutterausfluss, der sogenannten Lochia, ausgeschieden. In den ersten 2-3 Tagen nach der Entbindung ist die Lochia blutig. Nach diesem anfänglichen Ausfluss wird die Lochia serös und blass und bleibt etwa 20 Tage lang bestehen. Danach kann für weitere 4-8 Wochen ein dickerer, schleimiger Ausfluss auftreten.


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