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Ätiologie

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Autorenteam

Als wesentliche Faktoren gelten vermutlich:

  • erhöhte Uterusaktivität:
    • kann entweder auf eine übermäßige Prostaglandinsynthese oder auf eine erhöhte Empfindlichkeit des Myometriums zurückzuführen sein
  • Ischämie:
    • Eine Hyperkontraktion des Myometriums kann den Blutfluss verringern und zu einer „Uterusangina“ sowie krampfartigen Schmerzen führen
  • Vasopressin:
    • Der Vasopressinspiegel ist häufig erhöht und könnte von Bedeutung sein, da er sowohl die Prostaglandinsynthese als auch die Aktivität des Myometriums steigert
    • Die Rolle von Vasopressin könnte dazu beitragen zu erklären, warum eine Behandlung mit Prostaglandin-Synthetase-Hemmern nicht immer wirksam ist
  • Psychologische Faktoren:
    • Eine Mutter kann bei ihrer Tochter aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen die Erwartung wecken, dass die Menstruation schmerzhaft ist

Literaturhinweis

  1. Burnett M. Leitlinie Nr. 345: Primäre Dysmenorrhö. Practice Guideline J Obstet Gynaecol Can. Mai 2025;47(5):102840.

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