Zu den selteneren gutartigen Speicheldrüsentumoren zählen Onkozytome und monomorphe Adenome.
Onkozytome bestehen aus großen, oxyphilen Zellen, den sogenannten Onkozyten. Unter dem Elektronenmikroskop ist das Zytoplasma dieser oxyphilen Zellen dicht mit Mitochondrien gefüllt. Sie machen weniger als 1 % der Speicheldrüsentumoren aus, treten am häufigsten in der Ohrspeicheldrüse auf und betreffen vor allem Menschen über 50 Jahre.
Monomorphe Adenome sind sehr selten. Sie sind in der Regel epithelialen Ursprungs, können jedoch gelegentlich auch aus myoepithelialem Gewebe stammen. Am häufigsten treten sie in den kleinen Speicheldrüsen der Lippen bei Menschen im Alter von 60 bis 80 Jahren auf.
Die Behandlung erfolgt durch Exzision. Bei monomorphen Adenomen sollte eine Aspirationsbiopsie durchgeführt werden, da Tumoren der kleinen Speicheldrüsen ein höheres Malignitätsrisiko aufweisen. Ein positiver Befund würde einen radikaleren chirurgischen Eingriff rechtfertigen.
Literaturhinweis
- Israel Y, Rachmiel A, Ziv G, Nagler R. Gutartige und bösartige Speicheldrüsentumoren – klinische und demografische Merkmale. Anticancer Res. Aug. 2016;36(8):4151–4.
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