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Chirurgie

Übersetzt aus dem Englischen. Original anzeigen.

Autorenteam

Eine Operation sollte so lange aufgeschoben werden, bis deutliche Symptome in Verbindung mit einem eindeutigen Nachweis eines Sequestrums vorliegen.

Präoperativ wird Sulphanblau injiziert, das alle vitalen Gewebe grün färbt, während totes Gewebe ungefärbt bleibt. Unter antibiotischer Abdeckung entfernt der Chirurg alle abgestorbenen, d. h. ungefärbten Gewebe und Knochen.

Es gibt mehrere Strategien, um eine Reinfektion zu verhindern und die Heilung zu fördern:

  • Doppellumige Schläuche werden im Lumen belassen, eine antibiotische Lösung eingeführt und 4 Stunden lang aspiriert; dies wird fortgesetzt, bis das Aspirat steril ist (3-6 Wochen), dann wird der Schlauch allmählich entfernt
  • die Höhle kann mit Gentamicin-Kügelchen gefüllt werden
  • der Hohlraum kann mit mehreren kleinen Knochentransplantaten gefüllt werden
  • ein Muskellappen mit intakter Blutzufuhr kann in die Höhle gelegt werden

Hinweis - Der chirurgische Eingriff bei einem Patienten mit chronischer Osteomyelitis ist komplex und erfordert häufig technisches Fachwissen und multidisziplinären Einsatz. Zu den allgemeinen operativen Grundsätzen gehören:

  • Gründliches Debridement und Exzision des gesamten infizierten Gewebes.
  • Sorgfältige mikrobiologische und histologische Probenahme zu Beginn des Eingriffs.
    • Die Entnahme nicht kontaminierter, repräsentativer Proben zur Diagnose des verursachenden Organismus und zum Ausschluss anderer möglicher Differentialdiagnosen, wie z. B. eines Tumors, ist von wesentlicher Bedeutung.
  • Totraummanagement, um die Bildung von Hämatomen zu verhindern.
    • Hämatome erhöhen die Rezidivrate von Infektionen.
  • Stabilisierung des Knochens bei Instabilität oder Frakturrisiko, in der Regel mit einem Fixateur externe.
  • Sofortige Abdeckung des Weichteilgewebes mit gesundem, vaskularisiertem Gewebe, das systemische Antibiotika abgeben kann.

Eine zweiwöchige postoperative Antibiotikagabe ist ausreichend, um die Behandlung einer etwaigen Restinfektion des Gewebes und die Wundheilung der Operationsstelle zu ermöglichen.

Referenz

  1. Schmitt SK. Osteomyelitis. Infect Dis Clin North Am. 2017 Jun;31(2):325-338.

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