Die „Katzenkratzkrankheit“ kann nach einem Biss oder Kratzer durch eine Katze oder einen Hund auftreten
- verursacht durch Bartonella henselae, ein gramnegatives Bazillus
Das Katzenkratzfieber ist eine seltene Erkrankung, die durch folgende Symptome gekennzeichnet ist:
- Fieber – leicht, begleitet von Kopfschmerzen
- Lymphadenopathie – fortschreitend
- Unwohlsein
An der Verletzungsstelle tritt eine Primärläsion auf (Pustel oder erythematöse Papel) – in der Regel 3–10 Tage nach der Verletzung
- Im Allgemeinen verläuft die Erkrankung mild und heilt innerhalb von 2 Monaten ab – manchmal kann es jedoch zu Komplikationen kommen wie:
- Lungenentzündung, Enzephalitis oder Hepatitis (insbesondere bei AIDS-Patienten) oder, selten, durch Augenkomplikationen (z. B. Keratitis); in diesem Fall sollte ein Augenarzt hinzugezogen werden
Die Behandlung erfolgt durch wiederholte chirurgische Drainage oder Aspiration eines eventuellen Abszesses. Bezüglich der Wahl des Antibiotikums ist ein örtlicher Mikrobiologe zu konsultieren.
Siehe den verlinkten Artikel zu Katzenbissen.
Literaturhinweis:
- Tsuneoka H, Stone T. Was müssen Gesundheitsfachkräfte über die Katzenkratzkrankheit wissen? Nurs Health Sci. Dez. 2025; 27(4):e70243
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