Die Sterblichkeitsrate variiert von Land zu Land und hängt von den jeweiligen Ressourcen ab.
Die wichtigsten Marker für eine schlechte Prognose bei HIV-assoziierter Kryptokokkenmeningitis sind ein veränderter mentaler Status bei der Präsentation und eine hohe Organismuslast, die durch quantitative Liquorkulturen oder Liquor-Antigentiter bestimmt wird. (1) Eine niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen im Liquor und ein erhöhter Liquoröffnungsdruck sind ebenfalls mit einem schlechten Ergebnis verbunden.
Die Sterblichkeit ist in den Vereinigten Staaten und Frankreich mit einer 10-Wochen-Mortalität von 15 % bis 26 % nach wie vor hoch und ist bei Nicht-HIV-Patienten aufgrund der verzögerten Diagnose und der gestörten Immunreaktion höher. (2)
In ressourcenarmen Ländern steigt die Sterblichkeitsrate innerhalb von 10 Wochen von 30 % auf 70 %, weil die Krankheit zu spät erkannt wird und kein Zugang zu Medikamenten, Manometern und optimaler Überwachung besteht. (2)
Chronische neuropsychiatrische Folgeerscheinungen sind nach einer Kryptokokken-Meningitis häufig. (3)
Referenz
- Brouwer AE et al. Antimykotische Kombinationstherapien für HIV-assoziierte Kryptokokkenmeningitis: eine randomisierte Studie. Lancet. 2004 May 29;363(9423):1764-7.
- Perfect JR et al. Clinical practice guidelines for the management of cryptococcal disease: 2010 update by the infectious diseases society of america. Clin Infect Dis. 2010 Feb 01;50(3):291-322.
- Lu CH et al. Assessing the chronic neuropsychologic sequelae of human immunodeficiency virus-negative cryptococcal meningitis by using diffusion tensor imaging. AJNR Am J Neuroradiol. 2011 Aug;32(7):1333-9.
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