Die Leitlinien des American College of Cardiology und der European Society of Cardiology empfehlen die Echokardiographie zur Diagnose der konstriktiven Perikarditis und anderer Perikarderkrankungen. Die zweidimensionale Echokardiographie kann eine erhöhte Perikarddicke mit oder ohne Verkalkung zeigen. Diese Technik kann auch eine Erweiterung der Vena cava inferior ohne inspiratorischen Kollaps aufzeigen. Weitere Untersuchungen umfassen:
- EKG – obwohl keine spezifischen elektrokardiographischen Befunde einer konstriktiven Perikarditis auftreten, kann dieser Test unspezifische ST-Segment-Veränderungen und eine niedrige Spannung zeigen
- Röntgenaufnahme des Brustkorbs – kann einen kleinen Herzschatten zeigen, und es kann zu einer peripheren Verkalkung kommen
- Herz-MRT – diese kann bestätigende Informationen liefern oder helfen, die Diagnose auszuschließen. Zu den MRT-Befunden, die auf eine konstriktive Perikarditis hindeuten, gehören eine Perikardverdickung, eine Perikardverkalkung, eine myoperikardiale Verankerung, eine diastolische Einschränkung und eine Erweiterung der Vena cava inferior. (2)
Referenz
- Khraishah H, Kwun A, Dearani JA, Alfaddagh A. Konstriktive Perikarditis: Ein umfassender Überblick. Heart Views. Juli–Sept. 2025; 26(3):188–197
- Wang TKM et al. Techniken und Anwendungen der kardialen Magnetresonanztomographie bei Perikarderkrankungen. Circ Cardiovasc Imaging. Juli 2022; 15(7):e014283
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