T-Wellen spiegeln die Repolarisation des Herzens wider und können vorübergehende oder dauerhafte Veränderungen aufweisen.
Normal: T-Wellen nach unten in V1, V2, niemals in V3, manchmal in III und aVF. Die T-Welle kann in III und in V1 (sowie bei jungen Menschen in V2 und bei einigen Afro-Karibikern auch in V3) normal invertiert oder aufrecht sein.
Die T-Welle kann durch Elektrolytstörungen, insbesondere Kaliumstörungen, verlängert oder erhöht sein. Eine Hypokaliämie flacht die T-Welle ab und verlängert das QT-Intervall (die Dauer von der Q-Welle bis zum Ende der T-Welle) auf mehr als 0,4 Sekunden.
Referenz
- Becker DE. Grundlagen der Elektrokardiographie-Interpretation. Anesth Prog. 2006 Sommer;53(2):53-63
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