Das Weber-System beschreibt drei Arten von Knöchelfrakturen. Danis und Weber stützten ihre Klassifizierung auf die Beteiligung des Wadenbeins, das sie als Schlüssel zur Stabilität des Sprunggelenks ansahen:
- Typ A - das Wadenbein ist unterhalb der Tibio-Fibula-Syndesmose infolge einer Abduktion oder Adduktion gebrochen. Der Malleolus medialis kann gebrochen oder das Ligamentum deltoideum gerissen sein; diese Frakturen sind jedoch nach Reposition stabil.
- Typ B - Frakturen entstehen durch Außenrotation und sind Schrägfrakturen, die von der Gelenklinie aus nach oben verlaufen. Die Syndesmose ist intakt und die Gelenkpfanne nicht gestört. Die medialen Strukturen sind in der Regel gestört.
- Typ C - instabile Frakturen oberhalb der Syndesmose, die durch Abduktion allein oder durch Abduktion mit Außenrotation entstehen. Die Syndesmose reißt (ebenso wie die Membrana interossea), die Fibula kann gekippt und die Mortis verbreitert werden.
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