Dies ist die häufigste Form der Schulterluxation - 95 % sind anterior (1). Für eine genaue Diagnose sind 2 Röntgenbilder erforderlich:
- ein AP, mit
- eine axilläre oder transkapuläre Ansicht
In der Anamnese wird häufig ein Sturz auf die Hand beschrieben.
Bei der Untersuchung zeigt sich eine Abflachung des Deltamuskels (was zu einem positiven Hamilton-Zeichen führt), wobei bei dünneren Patienten eine Vorwölbung nach vorne sichtbar ist. Der Nervus axillaris versorgt einen kleinen Bereich auf der lateralen Seite der Schulter (Sergeantstreifen) mit Gefühlen und sollte bei jeder Schulterluxationsverletzung getestet werden.
Bei bis zu 40 % der anterioren Luxationen treten Begleitverletzungen auf, darunter Nervenschäden oder Risse und Frakturen im Zusammenhang mit dem Labrum, der Glenoidgrube und/oder dem Oberarmkopf.
Referenz:
- Phadke A, Bakti N, Bawale R, Singh B. Current concepts in management of ACJ injuries. J Clin Orthop Trauma. 2019 May-Jun;10(3):480-485.
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