Das Triquetrum ist der am zweithäufigsten gebrochene Handwurzelknochen und macht 15-18 % aller Frakturen der Handwurzelknochen aus. Das Triquetrum kann durch eine gewaltsame Überstreckung des Handgelenks gebrochen werden, und die Frakturen werden eher durch eine Einwirkung benachbarter knöcherner Strukturen oder durch das Ausreißen der daran befestigten Bänder verursacht als durch einen direkten Schlag, da die umliegenden Handwurzelknochen das Triquetrum vor einem direkten Aufprall schützen.
Die Diagnose wird mit Hilfe der Röntgenaufnahme gestellt, wobei es jedoch kein einzelnes optimales Bild gibt, um alle Varianten von Triquetralfrakturen zu erkennen, so dass mehrere Röntgenbilder zusammen ausgewertet werden sollten.
Triquetralfrakturen können in den meisten Fällen mit Analgesie und Ruhigstellung zufriedenstellend behandelt werden. Sie sprechen gut auf eine 4-6-wöchige Ruhigstellung an, da sie sich zu einer asymptomatischen fibrösen Union entwickeln. Auf diese Weise sind die meisten Triquetralfrakturen auch ohne echte knöcherne Vereinigung gut verträglich.
Eine chirurgische Behandlung sollte bei Frakturen mit erheblicher Verschiebung oder bei Frakturdislokation in Verbindung mit Instabilität in Betracht gezogen werden.
Referenz
- Guo R et al. Überblick über Triquetralfrakturen. Curr Rev Musculoskelet Med. 2021 Jan 23;14(2):101-106.
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