Kniegelenksverrenkungen kommen selten vor, sind aber potenziell gliedmaßenbedrohende Verletzungen.
Eine Verrenkung des Knies kann im Allgemeinen nur bei einer Verletzung mit erheblicher Gewaltanwendung oder einem Trauma mit hoher Energie auftreten, z. B. bei einem Verkehrsunfall. Bei einer Verrenkung des Knies sind die Kreuzbänder sowie eines oder beide Seitenbänder gerissen.
Der Patient präsentiert sich mit einem sehr schmerzhaften Knie, starken Blutergüssen, Schwellungen und einer Knieverformung. Es kann zu einer Verletzung der Kniekehlenarterie oder des Nervs kommen.
Es kann zu Frakturen des Schienbeinkopfes oder der Wadenbeinspitze aufgrund eines Bänderrisses kommen. Damit verbundene, nicht diagnostizierte Gefäßverletzungen können zu einer lang anhaltenden Ischämie der Gliedmaßen führen, die eine Amputation erforderlich macht.
Referenz
- Darcy G, Edwards E, Hau R. Epidemiologie und Ergebnisse traumatischer Kniegelenksverrenkungen: Isolierte vs. multitraumatische Verletzungen. Injury. 2018 Jun;49(6):1183-1187.
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