Die klinischen Merkmale der kongenitalen Syndaktylie zeigen sich in der Regel bei der Geburt, wenn die Ziffern der Hände oder Füße oder beide miteinander verschmelzen. Leichte Versteifungen werden möglicherweise nicht sofort bemerkt und können erst spät auftreten. Es kann zu einer Verschmelzung von Haut, Knochen und/oder Nägeln kommen. Am häufigsten ist das mittlere Fingernetz an der Hand betroffen, während das zweite Netz in der Regel an den Füßen auftritt. Es kann zu einer Gelenksteifigkeit kommen.
Bei der Beurteilung der Syndaktylie ist es wichtig, das distale Ausmaß der interdigitalen Verbindung zu beachten und festzustellen, welche Ziffern betroffen sind, um festzustellen, ob die Verschmelzung nur Weichgewebe oder eine Kombination aus Weichgewebe und Knochen betrifft.
Die Syndaktylie ist nicht nur eine offensichtliche kosmetische Deformität, sondern stellt auch ein übergeordnetes funktionelles Problem dar. Es ist schwierig, einen normalen Griff zu entwickeln, wenn die Bewegung der zusammengewachsenen Zehen eingeschränkt ist und die Pulpa möglicherweise keinen normalen Nagel hat. Bei Kindern mit Syndaktylie, die sich erst spät entwickeln, können sich abnorme Greifmuster herausbilden.
Referenz
- Buck-Gramcko D. Angeborene Fehlbildungen der Hand und des Unterarms. Chir Main. 2002 Mar;21(2):70-101
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