Zu den Indikationen für eine Operation bei Klinodaktylie gehören:
- Beeinträchtigung der Funktion, zum Beispiel:
- Aneinanderstoßen der Nachbarfinger oder Überkreuzen von Fingern mit Palmarflexion
- schwere oder multiple angeborene Anomalien der Hand, z. B. Syndaktylie, Polydaktylie oder Makrodaktylie
- unaufhaltsame Progression trotz Schienung
- Deformität der Digitalachse von mehr als 50 Grad
- Versagen der Schienung und der Handtherapie
Von chirurgischen Eingriffen zur kosmetischen Korrektur wird wegen der damit verbundenen Komplikationen wie Narbenbildung und Versteifung des betroffenen Fingers abgeraten. Wenn möglich, wird die Operation bis zum Erreichen der Skelettreife aufgeschoben, da die Möglichkeit eines Rückfalls besteht.
Referenz
- Goldfarb CA, Wall LB. Osteotomie bei Klinodaktylie. J Hand Surg Am. 2015 Jun;40(6):1220-4.
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