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Spritzenpumpen (ungeeignete Medikamente)

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Autorenteam

  • Chlorpromazin: Stark reizend; verursacht schwere Reaktionen an der Injektionsstelle und Gewebeschäden.
  • Prochlorperazin: Aufgrund des hohen Risikos lokaler Reizungen für die subkutane Infusion ungeeignet.
  • Diazepam: In üblichen wässrigen Verdünnungsmitteln unlöslich und verursacht starke Schmerzen oder Entzündungen an der Injektionsstelle.
  • Dexamethason: Neigt in Mischungen zu unvorhersehbarer Ausfällung und inaktiviert zudem Glycopyrroniumbromid. Dieses Problem lässt sich möglicherweise lösen, indem Hyoscinhydrobromid anstelle von Glycopyrroniumbromid verwendet wird. Alternativ könnte Dexamethason als separate, einmal täglich verabreichte Injektion verabreicht werden.
  • Diclofenac: Ist mit den meisten Kombinationen palliativer Medikamente in hohem Maße unverträglich und erfordert bei Verwendung ein spezielles, separates Verabreichungsgerät.

In geringerem Maße kann Cyclizin lokale Reizungen verursachen. Levomepromazin kann anstelle von Cyclizin als einmal tägliche Injektion verabreicht werden

Zur Verdünnung der Medikamente wird meist Wasser für Injektionszwecke verwendet. Für einige Medikamente wird jedoch Kochsalzlösung empfohlen, die bei Problemen mit Reizungen an der Injektionsstelle eingesetzt werden kann. Kochsalzlösung sollte nicht zusammen mit Cyclizin verwendet werden, da dies zu Ausfällungen führen kann.

Quelle:

  1. Schottische Leitlinien zur Palliativversorgung: Spritzenpumpen; Scottish Partnership for Palliative Care. NHS Scotland, 2018.

 


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