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Hirnblutung

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Autorenteam

Eine pontine Blutung steht meist in Zusammenhang mit Bluthochdruck und arteriovenösen Malformationen.

  • Große zentrale pontine Läsionen sind oft tödlich. Sie können in das Tegmentum und den vierten Ventrikel sowie rostral in das Mittelhirn dissezieren. Tetraplegie, Koma, kleine reaktive Pupillen und beidseitige Lähmung des horizontalen konjugierten Blicks sind typische Folgeerscheinungen. Spontane abwärts gerichtete Augenbewegungen - okuläres Wackeln - deuten auf den Erhalt der rostralen Blickzentren des Hirnstamms hin.

  • Kleinere unilaterale basale pontine Läsionen zeigen kontralaterale Hemiparese, oft mit Ataxie in den betroffenen Gliedmaßen.

  • Laterale tegmentale pontine Läsionen führen zu kontralateralem hemisensorischem Verlust, ipsilateraler konjugierter Blicklähmung und gelegentlich zu einer ipsilateralen internukleären Ophthalmoplegie. Die Ataxie kann bilateral oder unilateral sein, entweder ipsilateral oder kontralateral.

  • Aufgrund der Zerstörung von Wärmeregulationsfasern aus dem Hypothalamus mit weitreichender pontiner Zerstörung kann der Patient hyperpyrektisch werden.

  • es kann zu apnoischer Atmung kommen

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