Alkoholkonsumstörungen erhöhen die Gesamtmortalität erheblich, wobei die Raten 3,38 bis 4,57 Mal höher sind als in der Allgemeinbevölkerung (höheres Risiko für Frauen).
- Schlechte Prognose-Faktoren: Langfristiger Konsum (>20 Jahre), starke alkoholbezogene Probleme (z. B. >5 auf Fragebögen), komorbider Kokainkonsum und niedriger sozioökonomischer Status.
- Positive Prognose-Faktoren: Längerer Verbleib in der Behandlung (mindestens 120 Tage Behandlung/Beratung), Vollzeitbeschäftigung und in einigen Fällen kürzere Abstinenzzeiten vor der Behandlung.
Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass manche Menschen unabhängig von der Behandlung immer wieder zu starkem Alkoholkonsum neigen. Zu den Faktoren, die mit einer spontanen Besserung in Verbindung gebracht werden, gehören Veränderungen im Lebensstil oder in persönlichen Beziehungen, alkoholbedingte körperliche Schäden oder spirituelle Erfahrungen.
Die besten Behandlungsergebnisse werden mit Programmen erzielt, bei denen die Patienten sorgfältig ausgewählt werden, eine intensive Behandlung erhalten und eine sorgfältige Nachsorge erhalten. Das Ergebnis steht in keinem engen Zusammenhang mit der Art der Behandlung oder der Dauer des stationären Aufenthalts.
Referenz
- Groschner K. Alkohol und Lebenserwartung. Environ Health Prev Med. 2025 Aug 6;30:61
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