Diese Erkrankung tritt in der Regel als Folge einer anderen Krankheit oder einer Persönlichkeitsstörung auf. Die Schwierigkeit besteht darin, zu erklären, warum manche Patienten beispielsweise eine Hypochondrie als Folge einer Erkrankung wie einer Depression entwickeln, andere hingegen nicht. Es gibt kaum gesicherte Erkenntnisse, die auf mögliche Vorhersagefaktoren hindeuten.
Hypochondrie tritt häufiger bei Männern, in unteren sozialen Schichten und bei älteren Menschen auf. Bei depressiven Erkrankungen scheinen hypochondrische Symptome in nicht-europäischen Kulturen häufiger vorzukommen.
Menschen mit zugrunde liegenden Angststörungen (z. B. generalisierte Angststörung) haben ein erhöhtes Risiko, eine Krankheitsangststörung zu entwickeln. Wenn eine Person in einer Familie aufwächst, in der häufig über Gesundheitsängste gesprochen wird, oder wenn Eltern sich überproportional um gesundheitsbezogene Themen sorgen, kann dies das Risiko ebenfalls erhöhen.
Referenz
- Scarella TM, Boland RJ, Barsky AJ. Illness Anxiety Disorder: Psychopathology, Epidemiology, Clinical Characteristics, and Treatment. Psychosom Med. Juni 2019;81(5):398-407.
- Newby JM, Hobbs MJ, Mahoney AEJ, Wong SK, Andrews G. DSM-5-Krankheitsangststörung und somatische Symptomstörung: Komorbidität, Korrelate und Überschneidungen mit der DSM-IV-Hypochondrie. J Psychosom Res. Okt. 2017;101:31-37.
Erstellen Sie ein Konto, um Seitenanmerkungen hinzuzufügen
Fügen Sie dieser Seite Informationen hinzu, die Sie während eines Beratungsgesprächs benötigen, z. B. eine Internetadresse oder eine Telefonnummer. Diese Informationen werden immer angezeigt, wenn Sie diese Seite besuchen