Diese Symptome können viele Formen annehmen. Das wichtigste Merkmal ist die übermäßige Sorge um die körperliche Gesundheit trotz begründeter Beruhigung.
Zwei Drittel der Patienten klagen über Schmerzen. Die häufigsten Stellen sind der Kopf, die untere Lendengegend und die rechte Darmbeinfuge. Die Beschreibungen der Schmerzen sind in der Regel ungenau, und es wird angegeben, dass die Schmerzen in einem diffusen Bereich des Körpers auftreten.
Häufig treten gastrointestinale Symptome wie Übelkeit, Schluckstörungen, Blähungen, saures Aufstoßen, Blähungen und Unterleibsschmerzen auf.
Zu den kardiovaskulären Beschwerden gehören Herzklopfen, linksseitige Brustschmerzen, Atembeschwerden und die Sorge um hohen Blutdruck.
Weitere mögliche Symptome sind Sorgen über die Blasenfunktion, Beschwerden über das Aussehen, z. B. die Form von Nase, Ohren oder Brüsten, Körpergeruch und Schwitzen.
Barsky und Klermen (Überblick: Hypochondriasis, Bodily Complaints and Somatic Styles; American Journal of Psychiatry 1983) nennen vier Merkmale des hypochondrischen Patienten:- - Patienten sind mehr mit der Echtheit, Bedeutung und ätiologischen Bedeutung ihrer Symptome beschäftigt als mit den unangenehmen körperlichen Empfindungen an sich. - Die Patienten haben eine dringende Angst vor Krankheit und die tiefe Überzeugung, dass sie krank sind. - Die Patienten sind in ihr Leiden, ihre Körperempfindungen und ihre physiologischen Funktionen vertieft. - Patienten suchen unermüdlich und hartnäckig nach medizinischer Versorgung, fordern Eingriffe und diagnostische Tests und haben eine umfangreiche Vorgeschichte in medizinischer Behandlung.
Die DSM-5-Diagnosekriterien für krankhafte Angststörung (1):
- Übermäßige Sorge, eine schwächende oder lebensbedrohliche Krankheit zu haben oder zu entwickeln.
- Somatische Symptome sind nicht vorhanden. Wenn somatische Symptome vorhanden sind, sind sie für den Patienten nur geringfügig belastend. Wenn eine Krankheit vorhanden ist oder ein hohes Risiko für die Entwicklung einer Krankheit besteht (aufgrund der Familiengeschichte), ist die Angst vor der Krankheit (oder einer potenziell bevorstehenden Krankheit) übermäßig groß.
- Übermäßige Besorgnis und Angst in Bezug auf gesundheitsbezogene Themen.
- Die Person zeigt unverhältnismäßige und überflüssige gesundheitsbezogene Verhaltensweisen, wie z. B. das wiederholte Überprüfen ihres Körpers auf Anzeichen von Krankheiten.
- Die Symptome sind seit mindestens 6 Monaten vorhanden.
- Die krankheitsbezogene Besorgnis lässt sich nicht besser durch eine andere psychiatrische Erkrankung erklären.
Referenz
- Newby JM et al. DSM-5 Krankheitsangststörung und somatische Symptomstörung: Komorbidität, Korrelate und Überlappung mit DSM-IV-Hypochondriasis. J Psychosom Res. 2017 Oct;101:31-37
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