Der Nachweis von Mononatriumuratkristallen ist nach wie vor der Goldstandard für die Diagnose von Gicht. Gichtschübe sind durch das Vorhandensein von MSU-Kristallen in der Synovialflüssigkeit aus den betroffenen Gelenken oder Schleimbeuteln gekennzeichnet, die mit kompensierter polarisierter Lichtmikroskopie sichtbar gemacht werden. Die Kristalle sind oft intrazellulär, was auf eine aktive Phagozytose hinweist. Zu den typischen Merkmalen der Synovialflüssigkeit bei Gicht gehören:
- Aussehen: klar
- Viskosität: NIEDRIG
- WCC: 10.000 x 10^6/L Neutrophile
- Kristalle: nadelförmig, negativ doppelbrechend
- Kultur: steril
Referenz
- Sivera F, Andrés M, Quilis N. Gicht: Diagnose und Behandlung. Med Clin (Barc). 2017 Mar 22;148(6):271-276
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