Eine Reposition ist in der Regel nicht erforderlich. Bei minimal verschobenen Frakturen, die mehr als 90 % aller Schulterblattfrakturen ausmachen, erfolgt die Behandlung durch eine kurzfristige Ruhigstellung in einer Armschlinge. Der Patient sollte aktive Übungen für Schulter, Ellbogen und Finger durchführen.
Frakturen des Glenoids sind intraartikulär und erfordern unter Umständen eine Fixierung. Da die Schulter jedoch kein gewichttragendes Gelenk ist, ist eine frühzeitige Mobilisierung wichtiger als die exakte Wiederherstellung der Gelenkfläche.
Literaturhinweis
- Voleti PB, Namdari S, Mehta S. Frakturen des Schulterblatts. Adv Orthop. 2012;2012:903850.
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