Nicht-pharmakologische Veränderungen bei Gichtpatienten
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Nicht-pharmakologische Empfehlungen für Patienten mit Gicht
Bei Patienten mit leichteren Gichtfällen können nicht-pharmakologische Maßnahmen von großem Nutzen sein (1). Die Patienten sollten aufgeklärt werden über:
- die Bedeutung einer Änderung des Lebensstils
- Bei übergewichtigen Patienten sollte eine Ernährungsumstellung zur Erreichung des idealen Körpergewichts empfohlen werden ("Crash-Diäten" und Diäten mit hohem Eiweiß- und niedrigem Kohlenhydratgehalt (nach Atkins) sollten vermieden werden).
- Reduktion von purinreichen Lebensmitteln und rotem Fleisch
- es gibt jedoch einige klinische Daten, die zeigen, dass der Verzehr von purinreichem Gemüse das Gichtrisiko nicht erhöht (1)
- Vermeidung von Dehydrierung
- Reduzierung des Alkoholkonsums - Bier, Stout, Portwein und ähnliche angereicherte Weine sollten vermieden werden
- die Aufnahme von Magermilch und/oder fettarmem Joghurt, Sojabohnen und pflanzlichen Eiweißquellen sowie Kirschen in die Ernährung sollte gefördert werden
- mäßige körperliche Betätigung (2)
- Hochlagerung der betroffenen Gelenke in einer kühlen Umgebung (Vermeidung von Kleidung und Verwendung eines Eisbeutels)
- Vermeidung von Traumata der betroffenen Gelenke und intensiver körperlicher Betätigung.
- Einhaltung der Langzeittherapie
- Verhinderung von Schüben zu Beginn der uratsenkenden Therapie (ULT)
- Da die Einleitung der ULT die SUA-Werte verändert, kann die Therapie selbst einen Gichtanfall auslösen (so genannter Mobilisierungsschub). (1).
Referenz:
- (1) Hamburger M. 2011 Recommendations for the diagnosis and management of gout and hyperuricemia. Postgrad Med. 2011;123(6 Suppl 1):3-36.
- (2) Jordan KM et al. British Society for Rheumatology and British Health Professionals in Rheumatology guideline for the management of gout. Rheumatology (Oxford). 2007;46(8):1372-4
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