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Kontraindikationen

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Autorenteam

  • die hohe Potenz der intravenösen Anästhetika führt zu einem Risiko von Atemstillstand und Hypotonie; es müssen jederzeit angemessene Wiederbelebungsmaßnahmen zur Verfügung stehen
  • in der Geburtshilfe sind hohe Dosen zu vermeiden, da die Gefahr einer transplazentaren Übertragung besteht
  • kontraindiziert, wenn die Atemwege gefährdet sind, z. B. bei Schwellungen oder Operationen im Oropharynx:
    • Atemstillstand ist bei intravenöser Einleitung häufig, und eine Notintubation kann schwierig sein; sicherer ist es, zu intubieren und flüchtige Mittel, z. B. Halothan, zu verabreichen
    • ein erfahrener Anästhesist muss bei jeder Obstruktion der oberen Atemwege anwesend sein, z. B. bei akuter Epiglottis - eine Tracheotomie kann erforderlich sein

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