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Diagnose des Retinoblastoms

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Autorenteam

Die Mehrzahl der Fälle tritt innerhalb der ersten 2 Lebensjahre auf (im Durchschnitt im Alter von 18 Monaten) (1)

  • das erbliche Retinoblastom tritt in einem jüngeren Alter auf als die nicht erbliche Erkrankung
  • bei Patienten mit einseitigem Retinoblastom
    • wenn jünger als 1 Jahr - Verdacht auf erbliche Erkrankung
    • bei älteren Kindern - eher die nicht erbliche Form der Krankheit (2)

Bei Patienten, die Symptome und Anzeichen eines Retinoblastoms aufweisen, sollte ein Rotreflex-Test durchgeführt werden, um festzustellen, ob das Kind zur Untersuchung an einen Spezialisten überwiesen werden muss.

  • normaler roter Reflex - keine Überweisung
  • Roter Reflex nicht vorhanden
    • offensichtliche +/- Asymmetrie - dringende Überweisung
    • unsichere/schwierige Beurteilung - Überweisung an die Klinik für Pädiatrische Ophthalmologie und Primärversorgung
  • Roter Reflex abnormal - "dringende" Überweisung (3).

Die weitere Beurteilung des Tumors erfolgt durch folgende Untersuchungen:

  • Ultraschall des Auges - zum Nachweis intraläsionaler Verkalkungen,
  • Magnetresonanztomographie (MRT) des Gehirns und der Augenhöhlen - zur Überprüfung auf eine extraokulare Ausdehnung und zum Ausschluss eines trilateralen Retinoblastoms bei Patienten mit Keimbahnmutationen (4,5)
  • Lumbalpunktion mit Liquoruntersuchung, Knochenmarkspunktion, Knochenscan - angezeigt bei fortgeschrittener intraokularer Erkrankung oder bei Anzeichen einer extraokularen Erkrankung bei der Vorstellung

Referenz:


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