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Leberkoagulopathie

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Autorenteam

Die Leber spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung:

  • Synthese der Gerinnungsfaktoren I, II, V, VII, IX, X. Vitamin-K-abhängige Faktoren - II, VII, IX und X - und Faktor V sind bei einer Erkrankung zuerst betroffen. Der Faktor VII nimmt aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit (6 Stunden) am frühesten ab. Die Synthese von Fibrinogen (Faktor I) ist nur bei schweren Erkrankungen beeinträchtigt.

  • Hemmung der Fibrinolyse/Gerinnung - die Leber ist für die Synthese der gerinnungshemmenden Plasmaproteine verantwortlich, z. B. Protein C, Protein S und Antithrombin III.

  • Beseitigung aktivierter Gerinnungsfaktoren - Fibrin und Gewebeplasminogenaktivator (tPA) werden durch das retikuloendotheliale System der Leber aus dem Kreislauf entfernt

  • Absorption von Vitamin K - Malabsorption tritt bei Krankheiten auf

Eine Beeinträchtigung eines dieser Mechanismen führt zu einer erhöhten Blutungsneigung.


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