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Menschen mit einem hohen Risiko für erblichen Bauchspeicheldrüsenkrebs

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Autorenteam

NICE empfiehlt für Menschen mit einem vererbten hohen Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs (1)

  • Menschen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs zu fragen, ob einer ihrer Verwandten ersten Grades daran erkrankt ist

  • Menschen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs sollte eine Überwachung angeboten werden:
    • erblicher Bauchspeicheldrüsenentzündung und einer PRSS1-Mutation
    • BRCA1-, BRCA2-, PALB2- oder CDKN2A (p16)-Mutationen und einem oder mehreren Verwandten ersten Grades mit Bauchspeicheldrüsenkrebs
    • Peutz-Jeghers-Syndrom

  • Eine Überwachung auf Bauchspeicheldrüsenkrebs sollte bei Personen in Betracht gezogen werden, die
    • 2 oder mehr Verwandte ersten Grades mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, über 2 oder mehr Generationen hinweg
    • Lynch-Syndrom (Mutationen im Mismatch-Reparatur-Gen [MLH1, MSH2, MSH6 oder PMS2]) und Verwandte ersten Grades mit Bauchspeicheldrüsenkrebs

  • Ein MRT/MRCP oder EUS sollte zur Überwachung von Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Personen ohne erbliche Pankreatitis in Betracht gezogen werden.
  • eine CT-Untersuchung des Pankreasprotokolls sollte zur Überwachung des Pankreaskarzinoms bei Personen mit hereditärer Pankreatitis und einer PRSS1-Mutation in Betracht gezogen werden.
  • keine EUS zur Erkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Menschen mit hereditärer Pankreatitis anbieten

Referenz:


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