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Amiodaron-induzierte Hyperthyreose

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Autorenteam

  • Inzidenz
    • in Gebieten mit hoher Jodzufuhr - 1,7%
    • in Gebieten mit geringer Jodzufuhr - 12%
  • Pathogenese
    • Typ 1 - tritt insbesondere bei Patienten mit einer Schilddrüsengrunderkrankung auf; jodinduzierte übermäßige Synthese von Schilddrüsenhormonen
    • Typ 2 - destruktive Thyreoiditis (amiodaroninduziert); tritt bei Patienten ohne vorherige Schilddrüsengrunderkrankung auf; die Thyreoiditis führt zu einer Freisetzung von Schilddrüsenhormonen in den Blutkreislauf
  • Diagnose
    • supprimierte TSH-Werte; erhöhte T3- und T4-Werte
    • Feinnadelaspiration - ergibt den Nachweis einer Schilddrüsenentzündung
  • Behandlung
    • wenn möglich Absetzen von Amiodaron - beachten Sie, dass das Absetzen wegen der sehr langen Halbwertszeit von Amiodaron keine unmittelbare Wirkung hat
    • Typ 1 - die Therapie der ersten Wahl ist die Verwendung von Schilddrüsenmedikamenten; zusätzlich kann eine Steroidbehandlung durchgeführt werden
    • Typ 2 - Steroidbehandlung

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