Feuermale (auch als Naevus flammeus bekannt) sind bei der Geburt vorhanden. Sie bestehen aus einer Endothelzellschicht, die Kapillargefäße enthält. Die häufigsten Stellen sind Gesicht und Hals. Die Läsion bildet sich im Alter nicht auf natürliche Weise zurück. Dieser Zustand wird mit dem Sturge-Weber-Syndrom und dem Klippel-Trenaunay-Weber-Syndrom in Verbindung gebracht.
Obwohl es sich beim Naevus flammeus um eine gutartige Läsion handelt und die Diagnose in der Regel klinisch gestellt wird, ist gelegentlich eine detaillierte Untersuchung und radiologische Bildgebung erforderlich, wenn sie mit anderen Haut-, Weichteil-, Skelett- und Gefäßanomalien einhergeht.
Die Behandlung besteht in der Tarnung der Läsionen, z. B. mit Make-up. In spezialisierten Zentren kann eine Lasertherapie angeboten werden.(2)
Referenz
- Lee JW, Chung HY. Kapillarmalformationen (Portweinflecken) an Kopf und Hals: Natürlicher Verlauf, Untersuchungen, Laser und chirurgisches Management. Otolaryngol Clin North Am. 2018 Feb;51(1):197-211
- Ortiz AE, Nelson JS. Portweinfleck-Laserbehandlungen und neue Ansätze. Facial Plast Surg. 2012 Dec;28(6):611-20.
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