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Pathologie

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Das Nierenzell-Adenokarzinom entsteht aus dem Epithel des proximalen Tubulus convolutus. Charakteristischerweise sind die Tumorzellen groß und polygonal mit klarem Zytoplasma aufgrund der Anhäufung von Glykogen und Lipiden; sie werden als klarzellige Karzinome bezeichnet. Bei einigen Varianten sind die Zellen körnig und färben intensiver.

Tumore mit einem Durchmesser von weniger als 2 cm werden von einigen Pathologen als gutartig eingestuft. Sie zeigen nur selten Anzeichen einer lokalen Invasion oder Metastasierung. Beim Anschneiden zeigen sie typischerweise eine charakteristische gelbe Farbe; gelegentlich weisen sie Verkalkungen auf, die eine leichtere röntgenologische Identifizierung ermöglichen.

Größere Tumore können sich auf das perinephretische Gewebe ausdehnen. Ein Eindringen in die Nierenvene ist relativ leicht möglich. Der Tumor kann als langer Strang entlang des Lumens der Vena cava inferior wachsen.

Häufige Orte der Metastasierung sind:

  • Lunge - "Kanonenkugelmetastasen"
  • Leber
  • Knochen, insbesondere die Wirbelsäule
  • para-aortale Lymphknoten

Zu den weniger häufigen Stellen gehören:

  • kontralaterale Niere - in 5%
  • Nebennieren
  • Haut
  • Gehirn

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