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Die Behandlung richtet sich nach dem Alter des Patienten, dem klinischen Bild und der Art des Tumors. In Frage kommen medizinische, chirurgische oder Strahlentherapie.

Medizinische Behandlungen:

  • Somatostatin-Analoga - hemmen die Wachstumshormonproduktion. Sie können auch gegen TSH-Adenome wirksam sein.
  • Bromocriptin und Cabergolin - sind Dopamin-Agonisten, die den zirkulierenden Hormonspiegel senken. Besonders bei Prolaktinomen.

Chirurgische Ansätze:

  • trans-sphenoidal
  • trans-ethmoidal
  • transfrontal - bei Tumoren mit großen frontalen oder lateralen Ausdehnungen. Erfordert einen Kraniotomielappen.

Strahlentherapie:

  • Hypophysenadenome sind strahlensensibel. Am häufigsten wird eine externe Bestrahlung eingesetzt. Seltener werden radioaktive Goldseeds in die Hypophysengrube implantiert. Der Hormonspiegel fällt nach einigen Monaten ab. Langfristig (5-10 Jahre) ist aufgrund der nachlassenden Hypophysenfunktion eine Hormonersatztherapie erforderlich.

Als Richtschnur gilt, dass bei großen Tumoren in der Regel eine chirurgische Dekompression, gefolgt von einer Strahlentherapie und einer Korrektur der zugrunde liegenden endokrinen Anomalien mit Steroidabdeckung vor der Operation erforderlich ist. Bei kleinen Tumoren wird die zugrunde liegende Hormonstörung behandelt.


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