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  • Absetzen des Arzneimittels, das im Verdacht steht, einen erhöhten Prolaktinspiegel zu verursachen - nur so kann sichergestellt werden, dass die Hyperprolaktinämie arzneimittelbedingt ist - der Prolaktinspiegel sollte 4-6 Wochen später erneut gemessen werden; wenn keine symptomatische Besserung eintritt oder der Prolaktinspiegel weiterhin hoch bleibt, sollten nicht-medikamentöse Ursachen der Hyperprolaktinämie in Betracht gezogen werden

  • Wenn die Medikamente nicht abgesetzt werden können (z. B. bei der Behandlung einer schweren Psychose), sollte eine Substitution mit einem alternativen Medikament (z. B. einem atypischen Neuroleptikum) in Betracht gezogen werden; wenn dies keine mögliche (oder erfolgreiche) Behandlungsoption ist, kann es möglich sein, gleichzeitig mit einem Dopaminagonisten zu behandeln - es ist jedoch zu beachten, dass ein Dopaminagonist in einigen Fällen die therapeutischen Wirkungen eines Medikaments antagonisieren kann, bei dem der Dopaminantagonismus für die Wirksamkeit des Medikaments wesentlich ist (z. B. Antiemetika)

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