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Notfallverhütung (Evidenz zur Wirksamkeit)

Translated from English. Show original.

Autorenteam

Im Vereinigten Königreich werden derzeit drei Formen der Notfallverhütung empfohlen: (1)

  • Ein Kupfer-Intrauterinpessar (Cu-IUP).
  • Ein orales, rein gestagenhaltiges Notfallkontrazeptivum (POEC) – Levonorgestrel (LNG).
  • Ein selektiver Progesteronrezeptormodulator (SPRM) – Ulipristalacetat (UPA) (3)

In den Leitlinien der Faculty of Sexual and Reproductive Healthcare (FSRH) zur Notfallverhütung heißt es: (1)

  • Ärzte sollten Frauen darauf hinweisen, dass das Cu-IUP das wirksamste Notfallverhütungsmittel ist. (1,2)
  • Ein Cu-IUP kann bis zu fünf Tage nach dem ersten ungewollten Geschlechtsverkehr (UPSI) in einem natürlichen Menstruationszyklus oder bis zu fünf Tage nach dem frühestmöglichen Zeitpunkt des Eisprungs eingesetzt werden (je nachdem, welcher Zeitpunkt später liegt).
  • UPA-EC hat sich als wirksamer erwiesen als LNG-EC. (1,2)
  • Die vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein oral verabreichtes Notfallkontrazeptivum nach dem Eisprung unwirksam ist.

Referenz

  1. Klinische Leitlinie: Notfallverhütung. Fakultät für sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung (März 2017 – aktualisiert im Juli 2023)
  2. Praxis-Bulletin Nr. 152: Notfallverhütung. Obstet Gynecol. September 2015;126(3):e1–e11.
  3. Richardson AR, Maltz FN. Ulipristalacetat: Überblick über die Wirksamkeit und Sicherheit eines neu zugelassenen Wirkstoffs zur Notfallverhütung. Clin Ther. Jan. 2012;34(1):24–36.

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