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Wechselwirkung mit anderen Medikamenten

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Autorenteam

Bei Frauen, die gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln empfängnisverhütende Hormone einnehmen, kann es zu erhöhten oder verringerten Serumspiegeln von

  • der empfängnisverhütenden Hormone - aufgrund des Begleitmedikaments oder
  • Begleitmedikamente - aufgrund der hormonellen Verhütungsmittel selbst (1)

Zu den Arzneimitteln, die die Wirkungsweise der Pille beeinträchtigen, gehören

  • Medikamente zur Behandlung von Epilepsie und Tuberkulose sowie einige Antibiotika
  • Auch andere Medikamente wie Beruhigungs- und Schlafmittel können diese Wirkung haben.

Es kann sein, dass die Patientin während der Einnahme der Medikamente - und für weitere sieben Tage - zusätzlich eine andere Verhütungsmethode anwenden muss, z. B. ein Kondom.

Bevor sie hormonelle Empfängnisverhütung verschreiben, sollten die Angehörigen der Gesundheitsberufe die Frauen daher über ihren derzeitigen und früheren Drogenkonsum befragen (einschließlich verschreibungspflichtiger, rezeptfreier, pflanzlicher und Freizeitdrogen sowie Nahrungsergänzungsmittel) (1).

Die Patientinnen sollten darüber aufgeklärt werden, dass hormonelle Verhütungsmittel mit anderen Medikamenten in Wechselwirkung treten können und dass es wichtig ist, vor der Einnahme neuer Medikamente einen Arzt zu konsultieren (1).

Referenz:

  1. FSRH CEU-Leitfaden: Wechselwirkungen mit Arzneimitteln zur hormonellen Empfängnisverhütung (Mai 2022). Online.

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