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Nicht-pharmakologische Mittel

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Autorenteam

Angesichts der vielen umweltbedingten, psychologischen und persönlichen Faktoren, die eine Rolle spielen, sollten bei allen Frauen mit PMS zunächst nicht-pharmakologische Methoden erprobt werden.

Bei der Erwägung einer nicht-pharmakologischen Therapie sollten Ärzte bedenken, dass für die meisten komplementären therapeutischen Methoden keine stichhaltigen Beweise vorliegen und dass sie mit anderen konventionellen Medikamenten interagieren können (1).

Zu den Ansätzen gehören:

  • Änderungen des Lebensstils -
    • Aufklärung über das prämenstruelle Syndrom
    • Entspannung und Stressbewältigung - Reflexzonenmassage, Psychotherapie, Hypnose, Yoga, Akupunktur
    • Bewegung, z. B. regelmäßige aerobe Übungen (mindestens 20-30 Minuten, dreimal pro Woche)
    • kognitive Verhaltenstherapie
      • Bei schwerem PMS sollte die kognitive Verhaltenstherapie routinemäßig als Behandlungsoption in Betracht gezogen werden.
        • CBT wurde mit einer besseren Aufrechterhaltung der Behandlungseffekte in Verbindung gebracht als fluoxetin (1)
    • Raucherentwöhnung
  • Ernährungsumstellung
    • Obwohl keine systematische Bewertung von Ernährungsänderungen vorgenommen wurde, werden in der Literatur folgende Maßnahmen erwähnt
      • häufigere Einnahme kleinerer Portionen einer Mahlzeit
      • Verzehr von Mahlzeiten mit einem hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten und einem geringen Anteil an Salz oder raffiniertem Zucker
      • Verringerung des Konsums von Koffein und Alkohol
  • Nahrungsergänzungsmittel
    • Mehrere pflanzliche und mineralische Nahrungsergänzungsmittel haben sich als wirksam bei der Verringerung der Schwere und Dauer prämenstrueller Symptome erwiesen
      • Kalzium/Vitamin D
      • Extrakt aus der Agnus-castus-Frucht (Vitex agnus castus)
      • Safran
      • Magnesium
      • Vitamin B-6-Präparate (Dosis nicht über 100 mg/Tag) (1,2,3)

Referenz:


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