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Histologie

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Die klassische Zelle, die man bei der histologischen Untersuchung sieht, ist die Reed-Sternberg-Zelle, die ein notwendiges, aber nicht hinreichendes Element für die Diagnose des Morbus Hodgkin ist. Weitere Zellen im erkrankten Gewebe sind Histiozyten, Lymphozyten, Plasmazellen, Eosinophile und Fibroblasten.

Derzeit erfolgt die histologische Klassifizierung des Hodgkin-Lymphoms bei Erwachsenen nach der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) modifizierten Revised European-American Lymphoma (REAL)-Klassifikation (WHO/REAL-Klassifikation)

  • Der klassische Morbus Hodgkin - wird weiter in vier Typen unterteilt:
    • Lymphozyten vorherrschend:
      • gilt als klinisch eindeutiges B-Zell-Lymphom
      • betrifft oft nur einen einzigen Lymphknoten
    • noduläre Sklerose:
      • macht 70-80% des Morbus Hodgkin aus
      • klassischerweise eine Erkrankung junger Frauen
      • zeigt sich mit zervikaler und mediastinaler Lymphadenopathie
    • gemischte Zellularität:
      • häufig bei älteren Menschen zu finden
      • bei der Präsentation oft weit verbreitet
    • Lymphozytendepletion:
      • häufiger bei immungeschwächten Patienten anzutreffen
      • tritt häufiger in Entwicklungsländern auf, wo ein enger Zusammenhang mit EBV-Infektionen besteht (1,2)
  • noduläre Lymphozyten überwiegen (NLPHL)
    • HRS-Zellen sind nicht vorhanden
    • es besteht das Risiko der Umwandlung in ein hochgradiges Non-Hodgkin-Lymphom
    • wird anders behandelt als das klassische HL

Referenz:


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