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Klinische Merkmale

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Autorenteam

Bei der Untersuchung zeigen die Geschwüre häufig ein ausgestanztes Erscheinungsbild mit klar abgegrenzten Rändern und einem blassen, nicht granulierenden, oft nekrotischen Grund (1).

  • Die Geschwüre treten häufig mehrfach auf und befinden sich meist sowohl auf der Fußrücken- als auch auf der Fußsohlenseite
    • Die Geschwüre finden sich typischerweise an den Zehen, den Fersen und am vorderen Schienbein und erstrecken sich über die Knöchel (1)

Die Haut ist kalt und atrophisch; bei zugrunde liegender Atherosklerose können Haarausfall, Nageldystrophie, eine verlängerte Kapillarwiederfüllung sowie eine Wadenmuskelschwund der betroffenen Extremität auftreten (2)

Im Gegensatz zu venösen Beingeschwüren sind solche, die auf eine arterielle Ischämie zurückzuführen sind, oft äußerst schmerzhaft

  • Der Patient klagt möglicherweise darüber, dass die Schmerzen den Schlaf beeinträchtigen und sich durch das Hochlegen des Beins verschlimmern
  • Die Schmerzen können gelindert werden, indem der Fuß über die Bettkante hängt oder im Sessel geschlafen wird
  • Die Schmerzen beginnen in der Regel distal zur Obstruktion und breiten sich mit fortschreitender Ischämie proximal aus (1,2)

Die peripheren Pulsationen können abgeschwächt sein oder fehlen, und es kann eine Claudicatio in der Anamnese vorliegen

  • Bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit kann es zu einer Verzögerung von 10–15 Sekunden bei der Rückbildung der Hautrötung kommen, wenn das Bein 1 Minute lang um 45° angehoben wird, sowie zu einer abhängigen Hautrötung (Buerger-Test) (3)

Häufig berichten Patienten über eine Vorgeschichte von Claudicatio

Etwa die Hälfte der arteriellen Geschwüre weist eine vorangegangene venöse Komponente auf; die Geschwüre sind gemischter Ätiologie

Literaturhinweis:

  1. Grey JE, Harding KG, Enoch S. Venöse und arterielle Beingeschwüre. BMJ. 2006;332(7537):347–50.
  2. Bazari H, Jaff MR, Mannstadt M, Yan S. Fall 7-2007 – Eine 59-jährige Frau mit diabetischer Nierenerkrankung und nicht heilenden Hautgeschwüren. N Engl J Med 2007; 356:1049-1057
  3. Hopf HW et al. Leitlinien zur Behandlung von Geschwüren aufgrund arterieller Insuffizienz. Wound Rep Reg 2006; 14: 693–710

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