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Autorenteam

  • In der Clopidogrel-Gruppe traten während 17.636 Patienten-Risikojahren 939 atherosklerotische Ereignisse auf, was einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 5,32 % entspricht

  • In der Aspirin-Gruppe traten während 17.519 Patientenjahre mit Risiko 1.031 Ereignisse auf, was einer durchschnittlichen Rate von 5,83 % pro Jahr entspricht

  • Die relative Risikoreduktion betrug 8,7 % (95 % KI 0,3–16,5) zugunsten von Clopidogrel (p = 0,043).

  • Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen Aspirin und Clopidogrel hinsichtlich des Risikos für den Tod jeglicher Ursache

  • Berechnet man anhand der Daten der CAPRIE-Studie die Anzahl der zu behandelnden Patienten (NNT), müssten etwa 200 Patienten ein Jahr lang Clopidogrel anstelle von Aspirin erhalten, um ein zusätzliches schwerwiegendes klinisches Ereignis zu verhindern

Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Langzeitverabreichung von Clopidogrel bei Patienten mit atherosklerotischer Gefäßerkrankung bei der Senkung des kombinierten Risikos für ischämischen Schlaganfall, Myokardinfarkt oder vaskulären Tod wirksamer war als Aspirin. Das allgemeine Sicherheitsprofil von Clopidogrel war mindestens ebenso gut wie das von Aspirin in mittlerer Dosierung.

Literaturhinweis

  1. CAPRIE-Lenkungsausschuss (1996). Eine randomisierte, verblindete Studie zum Vergleich von Clopidogrel mit Aspirin bei Patienten mit einem Risiko für ischämische Ereignisse (CAPRIE). Lancet, 348, 1329–1339.

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