Die Behandlung von CSH konzentriert sich auf die Vermeidung von Auslösern und die Vorbeugung oder Kontrolle von symptomatischen Episoden. Dieser Ansatz kombiniert in der Regel Modifikationen des Lebensstils, pharmakologische Therapie und, in ausgewählten Fällen, gerätegestützte Maßnahmen wie die Implantation eines Herzschrittmachers. Die Behandlung richtet sich nach dem CSH-Subtyp (vasodepressiv, kardioinhibitorisch oder gemischt) und der Schwere der Symptome.
Patienten mit der klinischen Diagnose eines Karotissinussyndroms und zwei oder mehr Episoden von Synkopen sollten einen Zweikammer-Schrittmacher erhalten (1), da dieser bei 90 % der Patienten die Synkopen beseitigt.
Referenz
- Lopes R et al. Die Rolle des Herzschrittmachers beim hypersensiblen Karotissinussyndrom. Europace. 2011 Apr;13(4):572-5
Referenz:
- EBM 1999; 4 (6): 170.
- Epstein AE, DiMarco JP, Ellenbogen KA, Estes NA 3rd, Freedman RA, Gettes LS, et al. ACC/AHA/HRS 2008 Guidelines for Device-Based Therapy of Cardiac Rhythm Abnormalities: a report of the American College of Cardiology/American Heart Association Task Force on Practice Guidelines (Writing Committee to Revise the ACC/AHA/NASPE 2002 Guideline Update for Implantation of Cardiac Pacemakers and Antiarrhythmia Devices) developed in collaboration with the American Association for Thoracic Surgery and Society of Thoracic Surgeons. J Am Coll Cardiol. 27. Mai 2008;51(21):e1-62
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