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Untersuchung

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Autorenteam

Zweck der Untersuchungen beim nephrotischen Syndrom (NS) ist

  • (1) die klinische Diagnose zu bestätigen;
  • (2) die Suche nach einer möglichen Ursache;
  • (3) die Beurteilung der Nierenfunktion; und
  • (4) biochemische Störungen im Zusammenhang mit dem nephrotischen Zustand zu identifizieren, z. B. Hyperkoagulabilität, Hypovolämie, Hyperlipidämie

Wird bei einem Kind in den Industrieländern eine starke Proteinurie (3-4+) im Peilstab und ein Ödem festgestellt, bedeutet dies in der Regel die Diagnose NS. Die Proteinurie muss als Protein-Kreatinin-Verhältnis oder pro Liter Urin quantifiziert werden.

  • Die Proteinurie wird in der Regel bei der ersten morgendlichen Stichprobenentleerung gemessen.
    • Eine mikroskopische Hämaturie kann bei bis zu 25 % der Kinder mit steroidempfindlichem NS auftreten und sollte keine Kontraindikation für eine empirische Steroidtherapie darstellen.
  • Empfohlene Untersuchungen bei einem Kind (2)
    • Urin-Peilstabanalyse (Eiweiß und Blut)
    • Morgenurin zur Bestimmung des Protein-Kreatinin-Verhältnisses
    • Urin für Mikroskopie, Empfindlichkeit und Kultur
    • Serum-Elektrolyte, Albumin, Triglyceride und Cholesterin, Kalzium
    • GROSSES BLUTBILD
      • Hämoglobin und gepacktes Zellvolumen
    • Komplementspiegel C3 und C4
    • Varizellen-Zoster-Serologie
    • Hepatitis-B- und -C-Serologie
    • ASO-Titer, Anti-DNAse B, Lupus-Antikörper-Serologie (ANA, ENA, ds- DNA), ANCA bei atypischen Befunden

Referenz:


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