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Benigne rolandische Epilepsie im Kindesalter

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Autorenteam

  • Die Rolandische Epilepsie – auch als „benigne Epilepsie mit centrotemporalen Spikes“ (BECTS) oder „benigne Epilepsie im Kindesalter mit centrotemporalen Spikes“ (BECCT) bezeichnet – tritt typischerweise bei Kindern im Alter von sieben bis zehn Jahren auf, kann jedoch bereits im Alter von drei Jahren beginnen und ist bei Jungen doppelt so häufig

  • Sprachdyspraxie und Sprachstörungen sind häufige Begleiterkrankungen, die bereits vor dem Auftreten der Anfälle bestehen. Das Risiko für Legasthenie ist sechsmal höher, was bei der Diagnose und während der routinemäßigen Nachsorge berücksichtigt werden sollte

  • Häufig liegt eine familiäre Vorbelastung mit Sprach- und Sprechstörungen vor

  • Die Anfallsremission ist bis zum Alter von 15 Jahren bei allen Patienten erreicht, obwohl ein geringes, aber erhöhtes Risiko für Epilepsie im Erwachsenenalter bestehen bleibt und auch das Migränerisiko erhöht ist.

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Literaturhinweis

  1. Fisher RS, Cross JH, French JA, et al. Operative Klassifizierung von Anfallstypen durch die Internationale Liga gegen Epilepsie (ILAE): Positionspapier der ILAE-Kommission für Klassifizierung und Terminologie. Epilepsia. April 2017;58(4):522-30.

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