Die Magnetresonanztomographie (MRT) des Gehirns ist die bevorzugte Untersuchungsmethode und gilt als diagnostischer Standard für die Beurteilung des Tumors sowie für die Erkennung damit verbundener Metastasen im Gehirn oder in der Wirbelsäule.(1)
Die Computertomographie (CT) eignet sich für eine schnelle Beurteilung in der Akutversorgung oder wenn eine MRT nicht verfügbar ist oder kontraindiziert ist.
Die Vorteile der CT gegenüber der MRT bestehen darin, dass sie schneller durchgeführt werden kann, keine Sedierung erfordert und im Notfall leichter verfügbar ist. Der Vorteil der MRT gegenüber der CT liegt darin, dass sie eine bessere anatomische Darstellung des Gehirns ermöglicht, ohne dass eine Strahlenbelastung entsteht.(2) Die CT ist für die Tumorstadieneinteilung nicht geeignet.
Fortgeschrittene Bildgebung mittels MR-Spektroskopie (MRS) kann dabei helfen, Medulloblastome von anderen Tumoren der hinteren Schädelgrube zu unterscheiden, da hohe Taurinwerte von 3,4 ppm fast ausschließlich bei Medulloblastomen zu finden sind. (2)
Referenz
- Gajjar A et al. Pediatric Central Nervous System Cancers, Version 2.2025, NCCN Clinical Practice Guidelines In Oncology. J Natl Compr Canc Netw. März 2025;23(3):113–130.
- Dangouloff-Ros V et al. Bildgebende Merkmale des Medulloblastoms: Konventionelle Bildgebung, diffusionsgewichtete Bildgebung, perfusionsgewichtete Bildgebung und Spektroskopie: Von allgemeinen Merkmalen bis hin zu Subtypen und Charakteristika. Neurochirurgie. Februar 2021;67(1):6–13.
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