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Nachforschungen

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Autorenteam

Es gibt eine Reihe von Tests zur Diagnose der Myasthenia gravis:

  • Die Diagnose kann durch die Beobachtung einer Kraftverbesserung nach Verabreichung eines kurzwirksamen Anticholinesterase-Medikaments, z. B. Edrophoniumchlorid, bestätigt werden.
  • Die Elektromyographie kann zeigen, dass eine wiederholte supramaximale Nervenstimulation mit niedrigen Frequenzen (3 Hz) eine anormale Verringerung des zusammengesetzten Muskelpotenzials aufgrund einer Blockierung der Übertragung auf einzelne Muskelfasern verursacht
  • bei etwa 75 % der Patienten mit okulären Symptomen sind Acetylcholinrezeptor-Antikörper vorhanden. Diese sind bei etwa 90 % der Patienten mit einer generalisierten Erkrankung vorhanden.
  • zum Nachweis eines Thymoms ist eine computertomographische Untersuchung des Mediastinums oder eine Magnetresonanztomographie erforderlich

N.B. Anti-Streifenmuskel-Antikörper sind mit einem erhöhten Risiko für ein Thymom verbunden.

Referenz

  1. Narayanaswami P, Sanders DB, Wolfe G, et al. Internationale Konsensus-Leitlinien für die Behandlung der Myasthenia gravis: Update 2020. Neurology. 2021 Jan 19;96(3):114-22.

 


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